ca. 1300–1400
Gotik & Frührenaissance
Goldgrund weicht dem Raum: Giotto und seine Nachfolger geben den Figuren Gewicht, Gefühl und einen Ort in der Welt.
Gold statt Raum: Bilder sind Andachtsgegenstände, keine Fenster.
um 1305
Giotto in Padua
In der Arenakapelle stehen Figuren erstmals körperlich im Raum, mit Gewicht und echten Gesten. Das gilt als Startpunkt der neuen Malerei.
14. Jh.
Stadtrepubliken zahlen
Nicht nur Kirchen, auch Zünfte und Kaufleute in und bestellen Altäre — Kunst wird Ausdruck städtischen Stolzes.
1348
Die Pest
Ein Drittel Europas stirbt. Bilder werden strenger, frömmer, wieder goldener — der Tod ist überall Thema.
um 1400
Höfischer Stil
An den Höfen entsteht ein zarter, linienreicher Stil mit kostbaren Stoffen: die letzte große Blüte des Goldgrunds.

Giotto di Bondone
1267–1337 · 6 Werke

Cimabue
1240–1302 · 8 Werke

Duccio di Buoninsegna
1255–1319 · 8 Werke

Simone Martini
1284–1344 · 8 Werke
Ambrogio Lorenzetti
1290–1348 · 8 Werke

Gentile da Fabriano
1370–1427 · 5 Werke
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Konrad Witz
1400–1446 · 8 Werke

Stefan Lochner
1410–1451 · 8 Werke
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Robert Campin
1375–1444 · 8 Werke
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Hugo van der Goes
1440–1482 · 5 Werke